Mein Fuerteventura

     
 

Man kann das Wesen und den Zauber Fuerteventuras kaum in kurzen Worten umfassend beschreiben, zwei Personen ist es aber doch gelungen:
Don Miguel de Unamuno (1864-1936), ein baskischer Philosoph, der 1924 in der Verbannung auf der Insel lebte, nannte Fuerteventura "eine Oase in der Wüste der Zivilisation", und die deutsche Auswanderin Hannelore von der Twer (*1947), die seit 1986 auf der Insel lebt, schrieb in einem ihrer Gedichte "Fuerteventura - wer Dich begreift, ist auf immer Dein".

Auch mich haben ebensolche Gedanken und Gefühle ergriffen, als ich 1977 zum ersten Mal meinen Fuß auf dieses damals noch echt öde Eiland setzte. Die spröde Schönheit Fuerteventuras nahm mich sofort gefangen, und da ich nicht mit dem Flugzeug, sondern mit einem kleinen Fischerboot von Lanzarote kommend hoch im Norden in Corralejo anlandete, konnte ich mir auf der Fahrt durch das Landesinnere einen großen Teil dieser Insel bereits anschauen, bevor das eigentliche Ziel weit im Süden, kurz vor Morro Jable, an der Playa de Jandia erreicht wurde.

Seither bin ich unzählige Male auf dieser Insel gewesen und habe traurig mit ansehen müssen, wie ein Betonklotz nach dem anderen entstand und der ursprünglichen Wildheit ihren Zauber nahm.

Dort wo einst eine unbefestigte Schotterpiste die letzten 35 Kilometer bis Morro Jable erschloss, ist heute eine vierspurige Schnellstraße gebaut, um dem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden.

In vielen Bildern habe ich versucht, die Schönheit dieser Insel einzufangen, auf der meine besten Freunde leben, Andrea und Martin - The Frog and the Princess.

Ein großer Teil meiner Bilder, sowie auch meine zwischenzeitlich digitalisierten Super8-Aufnahmen dürfen als historisch angesehen werden, weil sie die Insel widerspiegeln, wie sie vor über 40 Jahren einmal ausgesehen hat.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

   
        Fotos  
        Mein erster Fuerte-Urlaub (mit alten Filmaufnahmen)  
        Webcam (Coronado)